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Carlos Saura und die «totale Realität»

Die Kraft der Erinnerung in seinem filmischen Werk

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Renate Gompper

Alle Filme des spanischen Regisseurs Carlos Saura durchzieht wie ein roter Faden das, was er selbst die «Kraft der Erinnerung» genannt hat. Diese Studie eröffnet einen Zugang zu der Komplexität des Themas der Erinnerung in Sauras Filmen. Im ersten Teil wird sein filmisches Gesamtwerk im Kontext des spanischen Filmschaffens untersucht, und im zweiten und dritten Teil werden die Filme Crìa cuervos..., - in einer ausführlichen Filmanalyse -, Peppermint Frappé, Elisa, vida mía und Dulces horas - jeweils in einer Kurzanalyse - als repräsentative Beispiele vorgestellt. Sauras Selbstverständnis, seine Sujets und Narrationsprinzipien werden dabei aufgezeigt und vor allem sein Begriff einer «totalen Realität» geklärt, der die Basis seines kontinuierlichen Filmschaffens bildet.
Aus dem Inhalt: Carlos Saura: Auf der Suche nach einer «totalen Realität». Die Entwicklung einer individuellen Filmsprache - Filmanalyse: Crìa cuervos... (Züchte Raben...) - Erinnerung und Phantasie in ausgewählten Filmbeispielen aus dem Gesamtwerk Sauras.