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Das literarische Werk Hartmut Langes

Hoffnung auf Geschichte und Glaube an die Kunst - Dramatik und Prosa zwischen 1960 und 1992

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Ralf Hertling

Die Studie bietet zum ersten Mal eine umfassende Monographie zum literarischen Werk Hartmut Langes. Nach den tiefgreifenden politischen Veränderungen der letzten Jahre fordern die Texte des 1937 in Berlin geborenen Autors verstärkte Aufmerksamkeit heraus. Langes frühe Schauspiele sind von Hegel und Marx inspiriert, die späten Novellen zeigen sich u.a. Nietzsche und Heidegger verpflichtet. Auf diese Weise wird in der Entwicklung des Werks eine Tendenz sichtbar, die in den intellektuellen Diskursen der letzten dreißig Jahre ihre Entsprechung findet. Die detaillierte Analyse der Texte zeigt die individuelle Ausprägung eines allgemeinen Bewußtseinswandels. Langes Werk wird als ästhetischer Ausdruck von zentralen Denkmustern der Moderne verstehbar.
Aus dem Inhalt: Vom Kommunismus zur Kunstreligion - Literatur als Arbeit im Steinbruch - Antikeaneignung und Parabelform - Nietzsche gegen Hitler - Die Revolution als Geisterschiff - Zeichen der Kunst - Flucht aus der Moderne.