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Vom Europäischen Währungssystem zur Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion

Eine Untersuchung langfristiger geldpolitischer Implikationen und ihrer Folgen für die Preisstabilität

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Ralf-Michael Marquardt

Auf die Verabschiedung des Vertrags zur Europäischen Union reagierte die deutsche Öffentlichkeit vorwiegend mit Ablehnung. Die Kritik erstreckte sich insbesondere auch auf die Befürchtung, daß durch die Verwirklichung der Wirtschafts- und Währungsunion eine stabilitätsorientierte Geldpolitik nicht mehr gewährleistet sei. Abweichend von der weit verbreiteten Praxis setzt sich die vorliegende Arbeit konstruktiv mit der Problematik auseinander. Dabei wird für eine Bewertung des Vertrags hinsichtlich der Inflationsgefahren als realistisches Referenzszenario zur Währungsunion die geldpolitische Kooperation im EWS herangezogen. Die Analyse des geplanten Wechsel stützt sich auf eine modell-theoretische, institutionelle und empirische Untersuchung.
Aus dem Inhalt: Reaktionen auf den Vertrag zur Europäischen Union - Modelltheoretische Analyse des institutionellen Wechsels von einem anpassungsfähigen Festkurssystem zur Währungsunion - Geldpolitik und Preisstabilität im EWS - Geldpolitik und Preisstabilität in der WWU.