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Entwicklungen von und in Organisationen und deren Bedeutung für eine Humanisierung der Arbeit durch Qualitätszirkel

Eine sozialwissenschaftliche Betrachtung unter besonderer Berücksichtigung neuerer systemtheoretischer Ansätze

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Jochen Strasmann

Der Frage nach den Möglichkeiten einer humanen Arbeitsgestaltung durch Qualitätszirkel liegt eine umfassende systemtheoretische Betrachtungsweise zugrunde. Dadurch wird es möglich, die enorme Komplexität, Dynamik und Unsicherheit aktueller Entwicklungs- und Veränderungsprozesse sowie die vielgestaltigen Anforderungen und Abhängigkeiten von Arbeit im Spannungsfeld von Mensch, Organisation und Gesellschaft angemessen zu erfassen. Die Handhabung und Bewältigung der turbulenten Entwicklungen erfordern von Organisationen den Aufbau adäquater Flexibilitätspotentiale, die auf institutionellen und individuellen Lernprozessen basieren. Die Schaffung einer lernförderlichen Aufgaben- und Tätigkeitsgestaltung, bei der der einzelne Mitarbeiter mit seinen Fähigkeiten, Kenntnissen und Erfahrungen im Mittelpunkt steht, ist ein zentrales Element humaner Arbeitsgestaltung. Hierzu leisten Qualitätszirkel, die entsprechend dem Gedanken der Selbstorganisation ihre Potentiale entfalten können, einen wichtigen Beitrag.