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Die politische Mitte Spaniens

Von der Unión de Centro Democrático zum Partido Popular

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Stefan Jost

Die spanische transición, der Aufbau und die Entwicklung der spanischen Demokratie nach dem Ende des Franquismus gilt in den Ländern Lateinamerikas und neuerdings Osteuropas vielfach als Modellfall für den Übergang von autoritären in demokratische Systeme. Die spektakulärsten Änderungen betrafen die rechte Mitte und die Rechte des Parteiensystems, wobei der kometenhafte Aufstieg und ebenso rasante Untergang der UCD das herausragende Ereignis bilden. In der Verknüpfung von zeitgeschichtlicher und systematisch-politikwissenschaftlicher Analyse auch teils unveröffentlichter Dokumente werden die Bedeutung der UCD für den Aufbau der jungen spanischen Demokratie und die Auswirkungen des Scheiterns der UCD auf den Bereich der politischen Mitte des spanischen Parteiensystems dargestellt.
Aus dem Inhalt: Vom Franquismus zur transición - Die politische Mitte in Spanien - Die Unión de Centro Democrático (UCD) und ihre Nachfolgeparteien - Die Alianza Popular (AP) und die spanischen Regionalparteien - Der Partido Popular (PP) - Die Entwicklung des Parteiensystems zwischen 1977 und 1993.