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Das schwierige Ganze - postmoderne Züge in Lawrence Durrells «The Alexandria Quartet»

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Elmar-Laurent Borgmann

Entsteht die Postmoderne dort aus der Moderne, wo das verbindliche Ganze aufhört? Zwar verhindert jedes Einheitsdekret die Entfaltung postmoderner Vielfalt, aber wo das Ganze aufhört, muß die Postmoderne noch lange nicht anfangen. Sie teilt sich gezwungenermaßen die neuen Freiräume des Vielen mit ihrer ungeliebten Zwillingsschwester, der Beliebigkeit. Lawrence Durrell führt in seiner Romanfolge The Alexandria Quartet eine prekäre Ganzheit vor, deren Zusammenhalt durch ein Netz von poetologischen Diskussionen erzielt wird. Er verlangt von seinen Lesern eine immer provisorische Verbindung der disparaten Elemente «Pluralität», «Unabgeschlossenheit» und «Selbstreflexivität». Er verpflichtet sie auf das schwierige Ganze des postmodernen Romans.
Aus dem Inhalt: Pluralität - Intendierte Unabgeschlossenheit - Selbstreflexivität - Plurale Erzählsituation - Rolle der Fokalisation - Offenheit - Palimpsest - Realitätsschaffung - Genealogie «Postmoderne» - Abgrenzung «Moderne-Postmoderne».