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Die vier ernsten Gesänge op. 121

Vokale und instrumentale Gestaltungsprinzipien im Werk von Johannes Brahms

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Cornelia Preissinger

Ausgangspunkt der Untersuchungen zu vokalen und instrumentalen Gestaltungsprinzipien im Werk von Johannes Brahms bilden die «Vier ernsten Gesänge» op. 121. In ihnen verbindet Brahms biblischen Prosatext und die Form des Kunstliedes. Ein Skizzenblatt zeigt, daß Brahms verschiedene Themen als Instrumentalthemen konzipierte, bevor er sie in die Lieder tranformierte. Dieser «Primat der Musik» bildet die Grundlage für das gesamte Brahmssche Musikschaffen. Diese enge Wechselwirkung von Instrumental und Vokal wird nicht nur im Vokalwerk, sondern auch im Instrumentalwerk, in dem es zu einer sukzessiven Loslösung von der Sprache kommt, deutlich sichtbar. Die Arbeit schließt mit Betrachtungen zum «Ringen um die Form», das Brahms vom Beginn seines Schaffens an bis zu den Gesängen op. 121 begleitet.
Aus dem Inhalt: Die vier ernsten Gesänge op. 121 und das Skizzenblatt mit Themen aus op. 121 - Das geistliche Vokalwerk: Primat der Musik und Vorherrschaft der Sprache - Sprachgezeugte und instrumentale Konstruktivität in Lied und Instrumentalmusik - Das Ringen um die Form.