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Kollektive Investitionsstrategien

Der elektronische Datenaustausch als überbetriebliche Infrastruktur

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Henning Müller-Tengelmann

Die Arbeit behandelt die Kooperation von Unternehmen bei gemeinsamen Investitionen. Am Beispiel des elektronischen Datenaustausches (EDI) der Automobilindustrie, der Konsumgüterwirtschaft und der Banken werden die Vor- und Nachteile dieser Kooperationen aufgezeigt. Die Ergebnisse einer schriftlichen Befragung machen deutlich, daß die Branchenverbände besonders bei der Vereinheitlichung technisch-organisatorischer Regelungen gefordert sind. Die befragten Anwender erhoffen sich von dieser Branchenstandardisierung eine Sicherung ihrer Investitionen und eine Senkung der durch die Komplexität der zwischenbetrieblichen Regelungen stark gestiegenen Abstimmungskosten. Neben der Standardisierung werden die Interessenvertretung gegenüber anderen Branchen, das Angebot gemeinschaftlicher Dienste und der Interessenausgleich zwischen den Partnern als weitere kollektive Investitionsstrategien untersucht.
Aus dem Inhalt: Notwendigkeit der Standardisierung bei Investitionen in überbetriebliche Informations- und Logistiksysteme - Nutzen und Kosten des elektronischen Datenaustausches - Präferenz der EDI-Anwender für Standardisierung, Interessenvertretung, Interessenausgleich und kollektive Dienste.