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Horror und Greuel in der französischen Prosa des 19. Jahrhunderts

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Alfred Noe

Die einzelnen Beiträge dieses Bandes versuchen, die stilistischen Techniken des Horrors in der französischen Kurzprosa des 19. Jahrhunderts darzulegen. Dabei werden vor allem in Detailuntersuchungen die thematischen Konstruktionen und sprachlichen Mittel analysiert, mit deren Hilfe die Autoren gespannte Erwartung bzw. schauriges Erstaunen beim Leser hervorrrufen. Die ausgewählten Beispiele verstehen sich als Teilstück einer umfassenderen Stilistik der französischen Horrorerzählungen, die englische und deutsche Vorbilder weiterentwickeln.
Aus dem Inhalt: Sonja Bucher (Wien): Schaurige Phantasie in einer Erzählung von Charles Nodier - Alfred Noe (Wien): Horrorvisionen und ihre Veränderung in Mussets Frühwerk - Jaroslav Frycer (Brünn): Madame Putiphar: entre la terreur et l'ironie - Patrick Berthier (Paris); L'expression de l'horreur dans La comédie humaine - Alfred Noe (Wien): Die Funktion des Greuels in Gustave Flauberts Salammbô. Eine Metamorphose des historischen Romans - Erika Kanduth (Wien): Dimensionen des «crime» bei Barbey d'Aurevilly - Wolfram Krömer (Innsbruck): Villiers de l'Isle-Adam - das Grauen beim Autor der Contes Cruels - Eva-Maria Rainprecht (Wien): Zur Stilistik des Phantastischen in Guy de Maupassants Le Horla.