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«The Outsider's Vision»

Die Marginalitätsthematik in ausgewählten Prosatexten der afro-amerikanischen Erzähltradition.- Richard Wrights "Native Son</I>, Toni Morrisons "Sula</I> und John Edgar Widemans "Reuben</I>

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Klaus H. Schmidt

Im Mittelpunkt der Studie steht die Untersuchung von Erscheinungsformen und Funktionen der Marginalitätsthematik in der schwarzamerikanischen Erzähltradition. Obwohl die Figur des Außenseiters zu den eingeführten Motiven gehört, fand die narrative Umsetzung der Thematik als Erzählstrategie kaum Beachtung seitens der Kritik. Wie die Studie demonstriert, ermöglicht die Analyse der Marginalitätsprolematik als bewußt eingesetztes Mittel der Verschlüsselung und Verrätselung nicht nur eine Neuinterpretation von afro-amerikanischen Romanen, die bereits Eingang in den Kanon der amerikanischen Literatur gefunden haben, sondern führt zu einem besseren Verständnis von weniger bekannten zeitgenössischen schwarzen Prosatexten, deren inhaltliche und erzählkünstlerische Vielschichtigkeit mehr Beachtung verdient.
Aus dem Inhalt: Forschungbericht zur Marginalitätsthematik und zur afro-amerikanischen Literatur- und Kulturkritik - Exemplarische Analysen von Richard Wrights Native Son (1940), Toni Morrisons Sula (1973) und John Edgar Widemans Reuben (1987).