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Portugals langer Weg nach «Europa»

Die Entwicklung von einem autoritär-korporativen Regime zu einer bürgerlich-parlamentarischen Demokratie

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Ralf Sänger

Portugal war und ist die große Unbekannte, von der weder politisch noch politikwissenschaftlich große Notiz genommen wurde. Diese Arbeit will Portugal aus seinem Schattendasein hervorholen und den gesamtgesellschaftlichen Prozeß eines rückständigen, isolierten und diktatorisch geführten Landes auf dem Weg zu einer offenen und demokratischen Gesellschaft aufzeigen. Die Arbeit belegt aufgrund einer umfangreichen Deskription und einer Analyse der verschiedensten Determinanten und Bedingungen, daß einerseits die Auswirkungen der «Nelkenrevolution» von 1974 auf politischer, ökonomischer und sozialer Ebene überschätzt wurden und daß andererseits ein Rückgriff auf die historisch gewachsenen Strukturen und Verflechtungen zum Verständnis des portugiesischen Entwicklungsprozesses notwendig ist.
Aus dem Inhalt: Die 1. Republik (1910-1926): das Scheitern einer parlamentarischen Demokratie - Der estado novo - Die portugiesische Republik: der beschwerliche Weg der demokratischen Konsolidierung.