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Menschliche Urgeschichte als Thema der modernen Literatur

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Johannes Steinacker

Mit der Entdeckung des Neandertalers und der Veröffentlichung von Darwins Evolutionstheorien begann Mitte des vorigen Jahrhunderts die systematische wissenschaftliche Erforschung der Steinzeit. Immer wieder haben sich seitdem die Vorstellungen der Fachleute vom Leben unserer Urahnen verändert. Vor diesem Hintergrund untersucht die vorliegende Arbeit erstmals ausführlich literarische Texte, die als teilweise sehr phantasievolle Variationen zum Thema verstanden werden können. Interpretiert werden dabei unter anderem auch Gedichte und Passagen aus Romanen so bekannter Autoren wie Arno Holz, Gottfried Benn, Christian Morgenstern, Erich Kästner, Thomas Mann, Max Frisch und Günter Grass.
Aus dem Inhalt: Dichtung zwischen Schöpfungsglauben und Entwicklungsdenken - Reisen durch Raum und Zeit in Erzählungen und Romanen - Fiktive vorgeschichtliche Geschlechterrollen - Vom Verhältnis der Urmenschen zur übrigen Natur.