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Joseph Glanvill und die Neue Wissenschaft des 17. Jahrhunderts

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Uwe Pauschert and Universität Münster

Der Theologe Joseph Glanvill (1636-1680) wurde um 1665 Mitglied der Londoner Royal Society, einer Organisation, die sich die empirische Erforschung der Natur und ihre technische Nutzung zum Ziel gesetzt hatte. Erstaunlicherweise war Glanvill weder Naturforscher noch brachte er Geld in die noch junge Königliche Gesellschaft. Dennoch wurde er um 1670 zu einem ihrer prominentesten Vertreter. Die vorliegende Arbeit untersucht Glanvills Funktion als Popularisator der Neuen Wissenschaft, sein sich veränderndes Verhältnis zur Royal Society und die Motive, die ihn sowie den Führungszirkel der Gesellschaft dabei leiteten. Sie wirft schließlich ein Licht auf den Zusammenhang von kirchenpolitischer Entwicklung und Naturwissenschaft im England des 17. Jahrhunderts.
Aus dem Inhalt: Joseph Glanvill: Leben, Werk, Wirkung - Popularisation der Theorie: Ontologie, Kosmologie, Wissenschaftstheorie - Glanvill und die Institutionen: Universität und Royal Society - Der Konflikt zwischen Glanvill und der Royal Society.