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Wartepflicht und Wartedauer des § 142 Abs. 1 Nr. 2 StGB

Ein Vorschlag zur Bestimmung der Wartelänge anhand rechtsprechungsanalytischer und empirischer Überlegungen

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Torsten Poeck

Daß nach einem Unfall im Straßenverkehr «gewartet» werden muß, wissen die meisten Verkehrsteilnehmer. Wie lange aber konkret zu warten ist, wissen dagegen die wenigsten. Dabei kann eine falsch beurteilte Wartelänge empfindliche strafrechtliche Konsequenzen haben. Aber selbst die entscheidenden Richter verfügen - wie der Autor nachweist - über keine verläßlichen Kriterien, mit denen sie die Wartezeit übereinstimmend ermitteln können. Der Autor hat anhand von Richter- und Verkehrsteilnehmerbefragungen sowie einer gründlichen Rechtsprechungsanalyse eine Vorgehensweise entwickelt, mit der die Wartezeit bestimmt werden kann. Eine übersichtliche tabellarische Darstellung der bisher veröffentlichten Rechtsprechung schließt sich an seinen Vorschlag an.
Aus dem Inhalt: Bestimmung der Wartezeit nach einem Verkehrsunfall, bei dem außer dem Schädiger niemand zugegen war - Erstellung einer Tabelle, mit der die Wartezeit bestimmt werden kann - Ausführliche und detaillierte Rechtsprechungsübersicht.