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Die Lyrik Bertolt Brechts von 1914-1956

unter besonderer Berücksichtigung der «ars vivendi» angesichts der Todesbedrohungen

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Horst Jesse

Diese Arbeit möchte einen neuen Zugang zum Lyrischen Werk Bertolt Brechts (1898-1956) erschließen. Brechts Gedichte werden als Dialog des Individuums mit den zerstörerischen Kräften seiner Zeit gesehen. Dabei versteht sich Brecht als Dichter im Sinne der Horazschen Weisung: «delectare aut prodesse volunt poetas». Dies läßt Brecht ein neues Selbstverständnis als Dichter finden. Er sieht sich in der Gestalt des Odysseus, der mit Hilfe der Muse gegen die zerstörerische Macht der Gottheit Poseidon gewinnt. So wird Brechts Lyrik zu einem Eintreten für die Unbedingtheit des individuellen Lebens.
Aus dem Inhalt: Ideologischer und geschichtlicher Hintergrund der Lyrik Brechts - Herausarbeitung der Gestaltung der «ars vivendi» in Brechts Lyrikzyklen.