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Das Fortleben des Liber Iudiciorum in Asturien/León (8. - 13. Jh.)

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Walther Graf von Plettenberg

Den Untergang des spanischen Westgotenstaates 711 überlebte das im Liber Iudiciorum im 7. Jh. zu einem Abschluß gebrachte kodifizierte Volksrecht. In dem im Zuge der Wiedereroberung neu entstehenden Königreich Asturien/León kam dem Liber bis hin zur Rezeption des römischen Rechts im 13. Jh. eine besondere Rolle zu. Die vorliegende Arbeit weist dies anhand der zeitgenössischen Chroniken und Konzilien, der umlaufenden Exemplare des Liber, der Appellationsinstanz der «Juicio del Libro», des verliehenen Ortsrechts und einer Vielzahl von Urkunden über Rechtsgeschäfte jeglicher Art nach.
Aus dem Inhalt: Historischer Hintergrund - Germanisch- und römischrechtliche Erklärungsansätze - Manuskripte - Chroniken und Konzilien - Die Appellationsinstanz des «Juicio del Libro» - Ortsrecht - Urkunden als Zeugen des Fortlebens.