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Menschenbilder im «Lehrplan zur individuellen Lernförderung»

Aspekte von Menschenbildern im neuen «Lehrplan zur individuellen Lernförderung» der «Schulen für Kinder und Jugendliche mit individuellem Förderbedarf» in Bayern am Beispiel des Berufswahlvorbereitenden Förderunterrichts (BWFU):- Entstehung, Kritik und

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Jörg Hauschildt

Ausgehend von der unterrichtlichen Praxis des Faches Berufswahlvorbereitender Förderunterricht (BWFU) an der neuen «Schule zur individuellen Lernförderung» in Bayern werden Aspekte von Menschenbildern des diesen Schulen zugrundeliegenden «Lehrplans zur individuellen Lernförderung» (ILF) dokumentiert. Die (sonderpädagogische) Konzeption dieses Lehrplans wird dargestellt und kritisch diskutiert. Philosophisch-historische Entstehungsbedingungen von Menschenverständnissen werden beschrieben und mit den heutigen in Beziehung gesetzt. Grundlegende Bedenken an diesen Sichtweisen des Menschen sollen Ausgangspunkt für Ansätze einer Neuorientierung sein, die auf einem neuen Wissen vom Menschen beruhen. Daraus werden pädagogische Konsequenzen abgeleitet und Orientierungen für die unterrichtliche Praxis angedeutet. Abschließend werden Umsetzungsversuche aufgezeigt, die sich an den entwickelten «neuen» Menschenbildern orientieren.
Aus dem Inhalt: Darstellung des Berufswahlvorbereitenden Förderunterrichts (BWFU) im «Lehrplan zur individuellen Lernförderung» Bayern - Aufzeigen der dort aufgefundenen Menschenbilder - Pädagogisch-philosophische Kritik - Ansätze zur Neuorientierung unter konstruktivistisch-dialogischem Blickwinkel.