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Lyrik und Hermeneutik im fremdsprachlichen Literaturunterricht

Studien zu Einstellungen und Rezeptionsfähigkeit von Lernern

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Heinz Rudolf Kelchner

Die in dieser Studie bearbeitete Thematik orientiert sich an drei Fragen: 1) Um welchen Lesertyp handelt es sich beim Lerner, wird er in Relation zu verschiedenen Positionen moderner Rezeptionsästhetik gesetzt? 2) Welchen Zugang haben junge Lerner zum Unterrichtsgegenstand fremdsprachiger Lyrik? 3) Wie rezipieren diese Lerner fremdsprachige Lyrik? Um Antworten zu finden, wurden methodologisch drei verschiedene Wege beschritten: Zunächst der Versuch eines Brückenschlags zwischen Literaturwissenschaft und -didaktik. Danach wurden die Antworten, die Lerner auf einem Fragebogen zu Lyrik gaben, empirisch ausgewertet. Bei der Rezeptionsanalyse zeigte sich schlußendlich, daß von Desinteresse an Lyrik beim Lerner keine Rede sein kann. Er rezipiert subjektiv-affektiv, lehnt vorgefertigte Interpretationen ab, geht jedoch textzentrierter vor, je literaturerfahrener er ist.
Aus dem Inhalt: Der Lerner-Leser im Spiegel moderner Rezeptionsästhetik - Der Fragebogen zu Lyrik als diagnostisches Instrumentarium - Lyrische Hermeneutik - Authentische Unterrichtsgespräche.