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Rumänien nach dem Ersten Weltkrieg:- Die Grenzziehung in der Dobrudscha und im Banat und die Folgeprobleme

Die Grenzziehung in der Dobrudscha und im Banat und die Folgeprobleme

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Andrea Schmidt-Roesler

Die Arbeit behandelt die Erwerbung der Dobrudscha und des (Ost-)Banats durch Rumänien nach dem Ersten Weltkrieg. Der Schwerpunkt liegt auf der militärischen und politischen Lage in den beiden Gebieten in den Jahren 1918-1920, das heißt, auf der Zeitspanne zwischen den Waffenstillständen der Alliierten mit Bulgarien bzw. Ungarn und den Friedensverträgen von Neuilly bzw. Trianon. Als Quelle dienen die Unterlagen der alliierten Truppen, die unmittelbar nach Kriegsende die Kontrolle über die beiden Gebiete übernahmen. Die Grenzziehung wird anhand der Akten der Pariser Friedenskonferenz ausführlich analysiert. Im zweiten Teil der Arbeit werden die Folgeprobleme der ethnisch und historisch problematischen Grenzfestlegungen untersucht.
Aus dem Inhalt: Rumänien am Ende des Ersten Weltkrieges - Die Dobrudscha und das Banat bis zu den Pariser Friedensverträgen - Die Rolle der Alliierten Truppen - Die Friedensverträge von Neuilly und Trianon - Die rumänisch-bulgarischen Beziehungen und die Dobrudscha-Frage: Komitadschi-Problem, Dobrudscha-Vereinigungen, bulgarische und muslimische Minderheit - Rumänisch-südslavische Beziehungen und die Banat-Frage: Grenzmodifikationen, technische und administrative Probleme der Grenzfestlegung, rumänische Minderheit im Westbanat, serbische Minderheit im Ostbanat, Timok-Rumänen und Aromunen.