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Die Parlamentarisierung der «GRÜNEN» im Landtag von Baden-Württemberg

Eine Bilanz nach drei Wahlperioden (1980-1992)

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Hans-Peter Welte

Die GRÜNEN entstanden als Protestpartei aus der Bürgerinitiativbewegung gegen Umweltzerstörung, Kernenergie und Hochrüstung. Inzwischen haben sie sich als eine relativ stabile politische Größe etabliert. Die vorliegende Arbeit untersucht am Beispiel des Landtags von Baden-Württemberg die Parlamentarisierung der GRÜNEN. Die Ergebnisse der Programmanalyse, der Abgeordnetenbefragung und der Auswertung der Parlamentsaktivitäten zeigen einen eindeutigen Entwicklungstrend: Zumindest hinsichtlich ihrer Darstellung und ihrer Praxis innerhalb des parlamentarischen Handlungsrahmens sind die GRÜNEN eine normale Partei geworden. Der alternative Anspruch ist an der normativen Kraft des Faktischen gescheitert.
Aus dem Inhalt: Fundi-Realo-Konflikt - Basisdemokratie - Die GRÜNEN im Landtag von Baden-Württemberg - Parlamentarische Aktivitäten - Inhaltlich-strategische Auswirkungen der Parlamentsarbeit für die GRÜNEN - Folgen der Beteiligung der GRÜNEN für das Parlament.