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«Completeness is all»

Fortsetzungen und andere Weiterführungen britischer Romane als Beispiel zeitübergreifender und interkultureller Rezeption

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Helge Nowak

Immer wieder haben Autoren bewußt die Werke ihrer Vorgänger vollendet, fortgesetzt oder aus anderem Blickwinkel neu erzählt. Im englischen Sprachraum ist dies in den letzten Jahrzehnten besonders häufig der Fall gewesen, nicht zuletzt auch in den neuen, postkolonialen Literaturen. In der vorliegenden Arbeit werden zuerst Entstehung, Textgestalt und Rezeption solcher Werke systematisch betrachtet. Auf der Grundlage eines Theoriemodells, das Intertextualität, produktive Rezeption und interkulturelle Kommunikation miteinander verbindet, werden dann in den letzten Jahrzehnten erschienene, repräsentative Typen von Weiterführungen untersucht. Ihre Vorlagen sind britische Roman«klassiker» aus dem Zeitraum zwischen 1719 und 1901 (u.a. von Defoe, Fielding, Austen, den Brontës, Dickens, Stevenson und Kipling).
Aus dem Inhalt: Intertextualität und produktive Rezeption: produktions-, darstellungs- und rezeptionsästhetische Gesichtspunkte - Interkulturelle Aspekte- Weiterführungen zu Defoes Robinson Crusoe, zu Romanen von Jane Austen, der Geschwister Brontë und von Dickens - Folgetexte zu populären Werken von Stevenson, Conan Doyle und Kipling.