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Möglichkeiten und Grenzen kulturspezifisch orientierter Berufsbildung

Dargestellt am Beispiel von Berufsbildungsmaßnahmen in ländlichen und städtischen Regionen und des informellen Sektors in Indien und Pakistan

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Manfred Diehl

Die Problematik der Identifikation und Integration des informellen Sektors in die Berufsbildungshilfe stellen den Ausgangspunkt der Studie dar. Fragen der Definition und Schnittstellenproblematik des informellen mit dem formellen Sektor. Es werden die eurozentrischen Orientierungen der Berufsbildungshilfe und die methodisch-didaktischen Implikationen anhand von Fallbeispielen aus der Berufsbildungshilfe aufgezeigt. Weiterhin zeigen die Untersuchungen des beschäftigungswirksamen Potentials des informellen Sektors die Notwendigkeit einer Neuorientierung der beruflichen Bildungshilfe auf. Die sozio-kulturellen, politischen und sozio-ökonomischen Aspekte spielen hierbei eine wichtige Rolle. Kultur, Tradition und Arbeit sind Begriffe, die im Kontext der Entwicklung von neuen Berufsbildungsansätzen für den informellen Sektor auf dem Hintergrund der Länder der Dritten Welt neu definiert und verstanden werden müssen. Das letzte Kapitel enthält Vorschläge für die Entwicklung einer kulturspezifischen orientierten, holistischen (ganzheitlichen) Berufspädagogik. Diese könnte die Basis für eine zukünftig angepaßte Berufsbildungshilfe in der sogenannten Dritten Welt sein.
Aus dem Inhalt: Informeller und moderner Sektor - Kultur; Tradition und Arbeitsbegriff im Transfer - Zielgruppenanalyse für den informellen Sektor - Fallbeispiel Pakistan - Fallbeispiel Indien - Berufspädagogik für den informellen Sektor.