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Sehnsucht nach dem ganz anderen

Religion und Ich-Suche am Beispiel von Klaus Mann

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Gunter Volz

Die Moderne trägt die Signatur der Pluralität und Mehrdeutigkeit. Auch in der Religion. Die Arbeit geht der Frage nach, wie die neuzeitliche Ausdifferenzierung des Christentums in individuelle, kirchliche und gesellschaftliche Religion praktisch-theologisch wahrzunehmen ist. Anhand von Klaus Manns autobiographischem Schreiben wird seine neuzeitlich-individuelle Form von lebensweltlicher Religiosität zu rekonstruieren versucht. Diese gewinnt ihre spezifische Funktion nicht nur in der Vermittlung von Trost, sondern gerade auch im Einschärfen der Differenz zur eigenen Vollendung, zu anderen Subjekten und zu Gott.
Aus dem Inhalt: Subjekt und Religion - (Auto-)Biographie und Religion - Die freie Literatur als Kirche des modernen Menschen? - Religiosität an der Schnittstelle zwischen individueller und gesellschaftlicher Religion - Autobiographie und Alltagsreligion.