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Zur Klassifizierung flüchtiger organischer Verbindungen (VOC) im Hinblick auf Emissionsminderungsstrategien

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Claudia Röll

Wegen der erheblichen Investitionen/Kosten bzw. Produktionseinschränkungen, die mit einer VOC-Minderung verbunden sind, ist eine möglichst effiziente Allokation von VOC-Minderungsmaßnahmen vordringlich. Aus der Aufarbeitung bisheriger gesamtwirtschaftlicher Strategieansätze zur Minderung der VOC-Emissionen wird in dieser Arbeit ein Ansatz entwickelt, der die einzelnen Umweltauswirkungen der VOC in einen Zusammenhang bringt. Eine Klassifizierung der VOC wird unter Verwendung von Methoden der numerischen Taxonomie durchgeführt. Die Umweltschädlichkeit der einzelnen Verbindungen charakterisierende Parameter wie Toxizität, Flüchtigkeit, Photooxidantienbildungspotential fließen dabei ein. Als Ergebnisse resultieren Einteilungen der flüchtigen organischen Verbindungen in drei bzw. vier Gefahrenklassen. Die Ergebnisse werden in den ökonomischen Kontext einer effizienten Minderungsstrategie eingebettet: Es ergibt sich ein neuer, gefahrenklassen-orientierter Allokationsansatz. Damit wird der Nachweis erbracht, daß die Bildung von Gefahrenklassen einen sinnvollen Beitrag zur Entwicklung von VOC-Minderungsstrategien leistet.
Aus dem Inhalt: VOC als Luftschadstoffe - Photooxidantienbildung - Sommersmog - Analyse von Emissionsminderungsstrategien - Methodik für einen stofforientierten Minderungsansatz - Klassifizierung auf der Grundlage umweltrelevanter Parameter - Clusteranalyse - Gütemaße für eine Klassifikation - Boxplots zur Gefahrenklassenbildung - Gefahrenklassen-optimierter Allokationsansatz.