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Sprache als Kognition - Sprache als Interaktion

Studien zum Grammatik-Pragmatik-Verhältnis

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András Kertész

Eines der zentralen Probleme der gegenwärtigen theoretischen Linguistik besteht in der Frage, auf welche Weise und in welchem Maße grammatische Strukturen durch pragmatische Faktoren determiniert sind. Der vorliegende Sammelband enthält mögliche Antworten auf diese Frage. Er gliedert sich in zwei Teile. Die Beiträge des ersten Teils beschäftigen sich mit den sprach- und wissenschaftstheoretischen Grundlagen der Erforschung des Grammatik-Pragmatik-Verhältnisses. Der zweite Teil umfaßt Fallstudien über paradigmatische Einzelerscheinungen, wie etwa die sprachlichen Manifestationen von Emotionen, einfache Adjektiv-Nomen-Phrasen, rhetorische Fragen sowie Abtönungspartikeln.
Aus dem Inhalt: Weichenstellungen der Sprachwissenschaft und ihre Folgen (Reinhard Fiehler) - Die semiotische Textologie und die pragmatischen Aspekte der Kommunikation (János S. Petöfi) - Emotionen in der Semantischen Form und in der Konzeptuellen Repräsentation (Norbert Fries) - Kognitive Modellierung der Semantik einfacher Adjektiv-Nomen-Phrasen (Hans Strohner et al.).