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Beamtentum und Artikel 131 des Grundgesetzes

Eine Untersuchung über Bedeutung und Auswirkung der Gesetzgebung zum Artikel 131 des Grundgesetzes unter Einbeziehung der Position der SPD zum Berufsbeamtentum

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Wolfgang Langhorst

Vor dem Hintergrund der Debatte um Kontinuität, Restauration und Neubeginn im Nachkriegsdeutschland leistet die vorliegende Studie einen Beitrag zur Erhellung eines der spannendsten Kapitel deutscher Nachkriegsgeschichte: die Regelung der Rechtsverhältnisse der verdrängten Beamten. Das Buch untersucht die Frage, in welchem Maße der nationalsozialistisch geprägte Beamtenapparat aufgrund der Gesetzgebung zu Artikel 131 des Grundgesetzes erneut Eingang in die Bonner Ministerialbürokratie gefunden hat. Ausgehend von der Entnazifizierung werden Rahmenbedingungen aufgezeigt, Interessenslagen dargelegt und der parlamentarische Gesetzgebungsprozeß beleuchtet. Im Ergebnis begründet die Wiedereingliederung der Beamten eine personelle Kontinuität, deren Ausmaß in dieser Höhe nicht bekannt war.
Aus dem Inhalt: Entnazifizierung - Sozialdemokratische Beamtenpolitik - Artikel 131 im Parlamentarischen Rat - Gesetzgebungsprozeß im Bundestag - Personalpolitik in den Bundesministerien - Renazifizierung - Ämterpatronage.