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Der Untersuchungsausschuß Freiheitlicher Juristen- 1949-1969

1949-1969

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Frank Hagemann

Der Kalte Krieg zwischen Ost und West wurde von westlicher Seite auch von privaten antikommunistischen Organisationen geführt. Der Untersuchungsausschuß Freiheitlicher Juristen (UFJ) war dabei am erfolgreichsten. Er berief sich in seinem Kampf auf das Recht als Maßstab. Seine Arbeit entfaltete eine große Wirksamkeit, was sich nicht zuletzt an der Brutalität zeigt, mit der er von der DDR bekämpft wurde. Anfangs von den Amerikanern finanziert, geriet er mit der Zeit in immer größere Abhängigkeit zum westdeutschen Staat, bis er schließlich in einer Behörde aufging. Die Geschichte der Juristenorganisation ist eng verknüpft mit jener der Ost-West-Auseinandersetzung. Die Untersuchung gibt einen Überblick über ihre Entwicklung und Arbeitsweise.

«Dass es aber stets Menschen gab, die der erneuten deutschen Diktatur die Stirn boten, ist zumeist vergessen. Um so mehr muss man es begrüssen, wenn erstmals im vorliegenden Buch der 'Untersuchungsausschuss freiheitlicher Juristen' (UfJ) dargestellt wird - die einst dem DDR-Regime gefährlichste Widerstandsbewegung¿» (Zeit-Fragen)
«Die Dissertation Hagemanns ist ein zeitgeschichtliches Dokument. Die kritische Distanz des Autors zu seinem Gegenstand, die Übersichtlichkeit der Darstellung, die Klarheit der einfachen Sprache und die Überzeugungskraft der von ihm nachgewiesenen Quellen machen sie zu einer reizvollen, ja spannenden Lektüre für jeden politisch oder historisch interessierten Leser.» (Bernd Rüthers, Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte)