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Kinder unter Bedrohung

Eine empirisch-psychologische Studie über die Auswirkungen von Streß durch gewalttätige kriegsähnliche Lebensbedingungen auf Kinder

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Ahmad Khatib

Anhand einer empirisch-psychologischen Studie in dem von Israel besetzten Palästina, der Westbank und dem Gaza-Streifen untersucht der Autor die Auswirkungen eines Klimas der permanenten Bedrohung und Aggression durch militärische Okkupation auf das emotionale Befinden der Kinder, ihre kognitive Verarbeitung von Umweltreizen sowie ihr soziales Verhalten. Profilmäßig wird dasStreßbewältigungsverhalten der Kinder auf bedrohliche Ereignisse erfaßt. Untersucht wurden palästinensische Kinder aus den militärisch besetzten Gebieten im Vergleich mit palästinensischen Kindern aus dem «Kernland» Israel (Kontrollgruppe). Erfaßt wurden die Untersuchungsvariablen: Unterschiedliche Lebensräume, Alter und Geschlecht sowie die Häufigkeit von bedrohlichen Ereignissen (Folter, Verhaftungen, Verlust von Familienangehörigen u.ä.), mit denen die Kinder konfrontiert wurden.
Aus dem Inhalt: Emotionales Befinden von Kindern, die unter militärischer Okkupation leben - Kognitive Verarbeitung von Umweltreizen - Soziales Verhalten - Bewältigungsreaktionen auf bedrohliche Ereignisse (z.B. Verhaftungen, Folter, Verlust von Familienangehörigen).