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Das kartellrechtliche Mißbrauchsverbot und die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Industrieunternehmen

Das Spannungsverhältnis von Art. 86 EGV und § 26 II GWB im Europäischen Binnenmarkt, dargestellt am Beispiel der Lean Production und der Umstrukturierung von Absatzmittlungsverhältnissen

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Alexander Schwarz

Für die industrielle Produktion und den Warenvertrieb ergeben sich durch neue Fertigungsmethoden, aber auch durch das Zusammenwachsen der nationalen Teilmärkte zu einem Europäischen Binnenmarkt derzeit große Herausforderungen. In der vorliegenden Arbeit werden diese umfangreichen Umstrukturierungen erstmals im Lichte des Europäischen Kartellrechts, insbesondere der Art. 86 EGV, gewürdigt. Der Verfasser zeigt, daß Art. 86 EGV bei der Umstrukturierung von Zuliefer- und Absatzmittlungsverhältnissen durchaus eine wichtige Rolle zukommen kann. Die umfassende Arbeit bleibt aber nicht bei einer EG-kartellrechtlichen Würdigung stehen, sondern bezieht auch die nationalen Kartell- und Zivilrechtsordnungen in die Betrachtung mit ein und zeigt deren Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Industrieunternehmen.
Aus dem Inhalt: Europäischer Binnenmarkt - Subsidiaritätsprinzip - Lean production - Art. 86 EGV - Marktbeherrschende Stellung der Automobilhersteller - Absatzmittlungsverhältnisse - Lean distribution - Diskriminierungsverbot nach 26 II GWB - Vorrang des europäischen Kartellrechts - Rechtsfolgen eines Verstoßes gegen Art. 86 EGV.