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Das Verhältnis von Kirche und Theater

Dargestellt an ausgewählten Schriften der Kirchenväter und liturgischen Texten bis auf Amalarius von Metz (a.d. 775-852)

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Christine C. Schnusenberg

Diese Arbeit ist aus der Fragestellung nach dem negativen Verhältnis der Kirchenväter zum römischen Theater und dem sich angeblich daraus ergebenden Theatervakuum von etwa 400 Jahren (ca. 530-930), der Zeit also, die zwischen dem Ende des organisierten römischen Theaters und dem Erscheinen der «Quaem Quaeritis» Tropen liegt, erwachsen. Von einer Untersuchung patristischer Polemik ausgehend, wird in chronologischer Folge die Entwicklung des liturgischen Dramas und der mit ihm eng verbundenen allegorischen Methode bis auf Amalarius von Metz aufgezeigt und die These vertreten, dass sich neben dem «theatrum daemonicum» ein «theatrum infictitium et spirituale» zu manifestieren begann.
Aus dem Inhalt: Die dramatisch-allegorische Struktur der liturgischen Werke des Amalarius von Metz wird untersucht, wobei besonders die vierfache Aufteilung der dramatischen Struktur von «Introitus- Offertorio-Confractio/Benedictio», das Erlösungswerk Christi darstellend, behandelt wird.