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Die Prognoseentscheidung des Arbeitgebers im Kündigungsrecht

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Johannes Honstetter

Das sogenannte Prognoseprinzip verlangt dem Arbeitgeber im Rahmen seiner Kündigungsentscheidung eine Bewertung des künftigen Arbeitsverhältnisses ab. Der Prognosegedanke ist im Kündigungsschutzrecht allerdings sehr unterschiedlich, insbesondere nicht immer vollständig ausgestaltet. Eine oftmals widersprüchliche Rechtsprechung stellt hierbei Arbeitgeber wie Arbeitnehmer vor erhebliche Rechtsanwendungsprobleme. Aufgabe der vorliegenden Abhandlung ist es, die in diesem Zusammenhang auftretenden Probleme zu analysieren. Insoweit dient das Buch auch der Vermittlung von Grundkenntnissen und Besonderheiten des Kündigungsschutzrechts. Das Hauptanliegen geht jedoch dahin, einheitliche Rechtsgrundsätze für die verschiedenen Kündigungsgründe zu entwickeln, um damit einen Beitrag zum Abbau der oft als unerträglich empfundenen Rechtsunsicherheit im Kündigungsschutzrecht zu leisten.
Aus dem Inhalt: Das Prognoseprinzip - Legitimation von Prognoseentscheidungen - Ausgestaltung im Rahmen der einzelnen Kündigungsgründe - Prozessuale Probleme - Allgemeine Anforderungen an die Prognoseentscheidung - Einheitliche Ausgestaltung im Kündigungsschutzrecht - Parallelen in anderen Rechtsgebieten - Rechtsvergleich mit internationalen Rechtsordnungen - Korrekturmöglichkeiten von Fehlprognosen.