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Handelsvertretervertrieb und EG-Kartellrecht

Die Beurteilung von Handelsvertreterverträgen nach Art. 85 EG-Vertrag unter Berücksichtigung des US-amerikanischen und deutschen Kartellrechts

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Sven Völcker

Die kartellrechtliche Beurteilung des Handelsvertretervertriebs in seinen vielfältigen Erscheinungsformen ist ein Thema von hohem theoretischen Reiz und großer praktischer Bedeutung. Auf der Ebene des EG-Kartellrechts ist der gegenwärtige Rechtszustand äußerst unbefriedigend, zumal eine von der Europäischen Kommission seit langem angekündigte Neufassung der einschlägigen Bekanntmachung noch immer auf sich warten läßt. Ausgehend von einer Darstellung der kautelarjuristischen Praxis, einer ökonomischen Analyse des Handelsvertretervertriebs und einer rechtsvergleichenden Betrachtung des deutschen und US-amerikanischen Rechts befaßt sich diese Arbeit ausführlich und kritisch mit der EG-kartellrechtlichen Beurteilung von Handelsvertreterverträgen, wie sie ist, und wie sie sein sollte.
Aus dem Inhalt: Handelsrechtliche und ökonomische Grundlagen - Umgehung des Preisbindungsverbots? - Vertikale Marktaufteilung durch Gebiets- und Kundenzuweisung - Ausschließlichkeitsbindungen - Freistellung von Handelsvertreterverträgen.