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Slöjd

Die schwedische Arbeitserziehung in der internationalen Reformpädagogik

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Hans Joachim Reincke

Der schwedische Slöjd hatte in der Arbeitspädagogik eine internationale Spitzenstellung inne und war bis ca. 1910 in der ganzen Welt verbreitet. In den USA und in England war das schwedische System in die Schulen integriert, Lehrer und Ausbilder ließen sich von dem schwedischen System inspirieren; Selbständigkeit und Selbsttätigkeit im Planen und Arbeiten waren im Slöjd keine Worthülsen, die Schulkinder verwirklichten diese pädagogischen Ziele in praktischer und systematischer Arbeit. Hier hatten sie die Möglichkeit, «mit Freude und Selbstbestätigung am Gelingen der eigenen Arbeit sich als Person aufzubauen». Dem Ursprung der pädagogischen Ideen im Slöjd, ihrer Verbreitung und ihrer Wirkung wird hier nachgegangen. Die Entwicklung des erzieherischen Slöjd ist noch nicht abgeschlossen, zu aktuell sind die Bezüge zur heutigen Diskussion in der Arbeitsdidaktik - für Schulen als auch für Ausbildungsbetriebe.
Aus dem Inhalt: Die reformpädagogische Konzeption in der schwedischen Arbeitserziehung, Slöjd, und dessen Realisation in systematischer manueller Arbeit - Die Entwicklung des pädagogischen Slöjd in Skandinavien - Darstellung der internationalen Verbreitung, vorzugsweise in der Schweiz, in Deutschland, in England, in den USA und auf Kuba - Aktuelle Bezüge zur heutigen Didaktikdiskussion.