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Textlose Kompositionen um 1500

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Carl F. Jickeli

Die vorliegende Studie untersucht textlose Kompositionen von Heinrich Isaac, Jacob Obrecht, Josquin des Prés, Alexander Agricola sowie ihrer Zeitgenossen, die sich aufgrund ihres anders gearteten musikalischen Satzes deutlich von mit Text versehenen Stücken unterscheiden. Sie dürften zwischen 1480 und 1520 entstanden sein. Es werden die konstruktiven Elemente und Techniken in Kompositionen mit einem cantus firmus und bei fehlendem cantus prius factus aufgezeigt. Dabei wird auch der Frage nach instrumentaler und vokaler Faktur von textlosen Kompositionen nachgegangen. Des weiteren wird die Textierungspraxis in den Handschriften und Drucken des 15. und 16. Jahrhunderts untersucht sowie in einem Rückblick versucht, das Phänomen der Textlosigkeit in seiner historischen Dimension vor 1500 zu erfassen.
Aus dem Inhalt: Forschungsstand - Textlosigkeit als Problem - Die Quellen - Handschriften - Drucke - Dreistimmige Kompositionen - Vierstimmige Kompositionen - Textlosigkeit im historischen Rückblick.