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Zwischen Elfenbeinturm und Staatsdienst

Naturwissenschaftler des Ancien Régime im Spiegel von Condorcets "Eloges des Académiciens</I>

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Martina Schmode

Charakteristisch für das 'französische Modell' der Wissenschafts- und Kulturförderung ist seit dem 17. Jahrhundert die enge Bindung von Künstlern, Literaten und Wissenschaftlern an die Regierung. Im Bereich der Naturwissenschaften zeigt sich das an der im 18. Jahrhundert verstärkten Einbindung in staatlich-administrative Entscheidungsprozesse. Vor diesem Hintergrund thematisiert die Arbeit das Selbstverständnis und die gesellschaftliche Situation von Wissenschaftlern am Ende des Ancien Régime. Im Mittelpunkt der Studie stehen die Elogen, die Condorcet als Sekretär der Académie des Sciences gehalten hat. Sie führt zu einem differenzierten Bild des aufklärerischen 'Modellwissenschaftlers' und zeigt, mit welchen Ambivalenzen er bei seiner gesellschaftlichen Positionsbestimmung zu kämpfen hat.
Aus dem Inhalt: Pariser Akademie der Wissenschaften im 18. Jahrhundert - Wissenschaftsförderung im Ancien Régime - Wissenschaft und Staat - Elogen (Gattung) - Selbstverständnis von Wissenschaftlern in der Spätaufklärung - Condorcet als Akademiesekretär.