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Zur Modusbehandlung in Thomas Morleys Vokalwerk

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Martina Rebmann

Thomas Morley (1557-1602) gilt als Begründer der englischen Madrigalschule. Seine weltlichen Vokalkompositionen, die alle im letzten Jahrzehnt des 16. Jahrhunderts erschienen, galten bei seinen Zeitgenossen als die dem italienischen Madrigalstil am ähnlichsten. Morleys Werke weisen Merkmale des Wandels von modalem zu dur-moll-tonalem Tonsystem auf. Anhand seines eigenen theoretischen Lehrwerkes A Plaine and Easie Introduction to Practicall Musicke werden zunächst Aussagen zur Modusbehandlung untersucht, bevor in Einzelanalysen an seinem weltlichen Vokalwerk (Ballette, Canzonetten und Madrigale) dieser Wandel deutlich gemacht wird.
Aus dem Inhalt: Theoretische Aussagen zu den Modi in Thomas Morleys Traktat A Plaine and Easie Introduction to Practicall Musicke - Modale Untersuchungen an vokalen Werken Morleys - Vergleichende Beobachtungen an Werken zeitgenössischer Komponisten - Notenanhang.