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Das Mitglied in der Produktivgenossenschaft im Spannungsfeld zwischen Arbeitsrecht und Gesellschaftsrecht

Eine Untersuchung am Beispiel der Produktionsgenossenschaft des Handwerks

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Friederike Grafe

Die «Unternehmensform» der Genossenschaft war in der DDR weit verbreitet. Dabei spielte es in der Praxis keine Rolle, ob man die Mitglieder dieser Genossenschaften nun als Arbeitnehmer oder als Selbständige definierte, da sich in der Anwendung sozial- und arbeitsrechtlicher Vorschriften der DDR keine wesentlichen Unterschiede ergaben. Die Geltung bundesdeutschen Genossenschafts- und Arbeitsrechts seit der Wiedervereinigung macht jedoch die Differenzierung zwischen Arbeitnehmer und Selbständigem bedeutsam. Die Einordnung als Arbeitnehmer entscheidet über das Eingreifen der Schutzvorschriften des Arbeitsrechtes. Dieser Abgrenzung widmet sich die Arbeit am Beispiel der Produktionsgenossenschaften des Handwerks.
Aus dem Inhalt: Behandelt wird die Frage der rechtlichen Stellung von Mitgliedern einer Produktionsgenossenschaft des Handwerks: Handelt es sich um «reine» Mitglieder oder besteht neben diesem Mitgliedschaftsverhältnis auch ein Arbeitsverhältnis, für das dann auch alle arbeitsrechtlichen Vorschriften Geltung entfalten?