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Makroökonomische Interdependenzen in einer Wechselkursunion

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Christina Daseking

Die internationalen Wechselkursbeziehungen der Gegenwart sind neben festen oder flexiblen Kursen durch die Existenz von Mischsystemen geprägt. Diese entstehen durch den Zusammenschluß einzelner Länder zu einer Wechselkursunion mit nach innen grundsätzlich festen und nach außen flexiblen Kursen. Die vorliegende modelltheoretische Analyse beschäftigt sich mit den makroökonomischen Interdependenzen in einer solchen Wechselkursunion und insbesondere mit den Auswirkungen von Asymmetrien zwischen den Unionsländern. Es zeigt sich, daß vor allem Asymmetrien auf der Angebotsseite, wie sie z.B. in Form eines unterschiedlichen Grades der Lohnrigidität auftreten können, die theoretischen Ergebnisse und wirtschaftspolitischen Implikationen dieses Wechselkurssystems wesentlich beeinflussen können.
Aus dem Inhalt: Erweitertes Mundell-Fleming-Modell für eine Wechselkursunion - Angebotsseite mit importierten Rohstoffen und unvollständiger Lohnindexierung - Analyse von Nachfrage - und Angebotsasymmetrien.