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Leben und Werk des Rechtshistorikers Walther Merk

Ein Beispiel für das Verhältnis von Rechtsgeschichte und Nationalsozialismus

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Harald Kahlenberg

Der Rechtshistoriker Walther Merk befaßte sich vor und nach der nationalsozialistischen Machtergreifung häufig mit Themen wie 'Überfremdung des deutschen Rechts', 'Volkstümlichkeit im Recht', 'Sippe', 'Volksgemeinschaft', 'Führer', 'Ehre', 'Treue' und 'Rasse'. Wahrte Merk dabei die Rationalität rechtshistorischer Forschung, oder leistete er durch seine Schriften einen wichtigen Beitrag für die historische Legitimierung nationalsozialistischen Handelns? Durch die biographische Vorgehensweise und die eingehende Analyse des Verhältnisses des Werks von Walther Merk zu nationalsozialistischem Gedankengut leistet der Autor einen wichtigen Beitrag für eine über eine allgemeine Strukturgeschichte hinausgehende Erforschung der Deutschen Rechtsgeschichte im Dritten Reich.
Aus dem Inhalt: Der Autor analysiert das Verhältnis des Werks des Rechtshistorikers Walther Merk zu nationalsozialistischem Gedankengut und untersucht, ob dieser die Rationalität rechtshistorischer Forschung währte oder durch seine Schriften einen wichtigen Beitrag für die historische Legitimierung nationalsozialistischen Handelns leistete.