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Gottfried August Bürger (1747-1794)

Beiträge der Tagung zu seinem 200. Todestag, vom 7. bis 9. Juni 1994 in Bad Segeberg

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Wolfgang Beutin and Thomas Bütow

Leben und Werk eines deutschen Dichters der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts stehen im Zentrum dieser Sammlung. Bürger nahm mit wacher Bewußtheit die Ereignisse seiner Zeit auf (die «Doppelrevolution», d.h. die industrielle Revolution und die politische Revolution in Frankreich) und spiegelte die Grundkonflikte der Epoche in seinem Werk. Er war dabei ein historisch bewußter Zeitgenosse, der in Antike, Mittelalter und noch im 17. Jahrhundert nach literarischen und politischen Modellen suchte, die zur Bewältigung der eigenen Gegenwart tauglich erschienen. So eröffnet die Beschäftigung mit seinem Werk einen Einblick in das Zeitalter der Doppelrevolution aus der Perspektive eines Mannes, der als Aufklärer für die demokratischen Ideale eintrat und dadurch in einem Dauerkonflikt mit seiner Epoche lag.
Aus dem Inhalt: Walter Grab: Bürger als literarischer Wegbereiter und politischer Weggefährte des deutschen Jakobinismus - Ulrich Müller: Bürgers Liebeslyrik - Michael Gassenmeier: Bürgers Aufsatz «Die Republik England» und weitere Beiträge.