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Jean Monnet und die amerikanische Unterstützung für die europäische Integration 1950-1957

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Holger Schröder

Aufbauend auf einem umfangreichen Quellenstudium beschreibt die Arbeit den Einfluß Monnets auf die amerikanische Außenpolitik in den Gründerjahren der Europäischen Gemeinschaften. Die Vereinigten Staaten machten sich sein Konzept eines stufenweisen Aufbaus supranationaler Institutionen auf dem europäischen Kontinent zu eigen. Die enge Zusammenarbeit Monnets mit amerikanischen Politikern wie John Foster Dulles, John J. McCloy, David Bruce und Dwight D. Eisenhower und die von Monnet geleistete informelle Koordinierung mit den Außenpolitiken Frankreichs und Deutschlands ermöglichten den politischen Durchbruch für den Schumanplan und die Römischen Verträge. Die Wirksamkeit der Einflußnahmen Monnets wurzelte in einem Nachdenken über die Bedingungen erfolgreichen politischen Handelns. Mit den von Machiavelli verwendeten Rahmenbegriffen «fortuna», «necessità» und «virtù» wird die politische Handlungslehre Monnets analysiert.
Aus dem Inhalt: Der Einfluß Jean Monnets auf die Außenpolitik der Regierungen Truman und Eisenhower vom Schumanplan über die Europäische Verteidigungsgemeinschaft zur Gründung von Euratom und EWG (1950-1957) - Analyse der politischen Handlungslehre Jean Monnets unter Verwendung der Rahmenbegriffe Machiavellis «fortuna», «necessità» und «virtù».