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«Ich machte mir: eine Büste von Goethe»- Schadows Widerstreit mit Goethe

Schadows Widerstreit mit Goethe

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Schmidt

Das spannungsreiche Verhältnis zwischen J.G. Schadow und J.W. v. Goethe hat hohen Aussagewert für die Frage nach der Entstehung von Kunst und der Erforschung von Kunst und Geschmacksbildung der Zeit um 1800. In einem handfesten Streit treffen Schadow und Goethe 1801 erstmals aufeinander, diese Spannung setzt sich 1802 anläßlich Schadows erstem Weimarbesuch fort und wird erst durch die von Dritten herbeigeführte Zusammenarbeit beider Künstler am Blücher-Denkmal in Rostock (1816-19), besonders aber durch die Porträt-Medaille Schadows auf Goethe abgeschwächt und relativiert. Schadows Goethe-Büste (1823) steht als steingewordenes Zeugnis am Ende dieser Auseinandersetzung. In Einzelanalysen der genannten Werke und in Einbeziehung bisher ungenutzter und zum Teil unbekannter Quellen werden Ergebnisse vorgestellt, die vielfach neue Erkenntnisse liefern und bisherige Vorstellungen an wesentlichen Punkten korrigieren.
Aus dem Inhalt: Goethes Propyläen - Schadows Wieland-Büsten - Schadows Goethe-Medaille - Katalog der Goethe-Medaillen in Frankfurt/Main - Schadows Goethe-Büste - E.M. Falconets Reiterstandbild Peter I. - J.L. Davids Napoleon als Konsul den Sankt Bernhard überquerend.