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Vom expressionistischen Aufbruch zur Inneren Emigration

Günther Weisenborns weltanschauliche und künstlerische Entwicklung in der Weimarer Republik und im «Dritten Reich»

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Roswita Schwarz

Ausgehend von einer auffälligen Lücke in der literaturgeschichtlichen Forschung erfolgt in der Arbeit eine gründliche monographische Darstellung. Der Schwerpunkt liegt auf der Interpretation der während der Weimarer Republik und im Dritten Reich erschienenen Werke Günther Weisenborns, die im engen Zusammenhang mit seiner Lebensgeschichte und seiner politischen Entwicklung gesehen werden. Anhand ausführlicher Werkanalysen vertritt die Verfasserin ihre Grundthese, daß die aus dem Expressionismus stammenden politischen und weltanschaulichen Positionsbestimmungen Weisenborns die Grundlage für sämtliche untersuchte Werke bilden. In der Darstellung werden zahlreiche bislang unveröffentlichte Werke und Briefe des Autors berücksichtigt.
Aus dem Inhalt: Forschungssituation - Vorgehensweise - Unveröffentlichte Frühwerke - Die Dramen U-Boot S 4 und S.O.S. - Hörspiele - Kleinere dramatische Arbeiten - Barbaren. Roman einer studentischen Tafelrunde - Stark/Weisenborns Die Mutter - Warum lacht Frau Balsam? - Weisenborn als Autor nach 1933.