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Die Einführung derivativer Finanzinstrumente an den deutschen Wertpapierbörsen als Regelungsproblem

Eine Untersuchung der Rechtsnatur des Börsentermingeschäfts sowie der Geschäfte mit Optionsscheinen unter besonderer Berücksichtigung der Aufklärungs- und Beratungspflichten

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Ekkehard M. Jaskulla

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rechtsnatur der Geschäfte mit derivativen Finanzinstrumenten in Form von Optionsscheinen, sog. Warrants. Nach Kategorisierung der vielgestaltigen Optionsscheinkonstruktionen, wendet sich der Autor zunächst der Frage nach dem Wesen und Begriff des Börsentermingeschäfts zu. Ausgehend von der Lehre vom Typus wird eine Umschreibung des Börsentermingeschäfts erarbeitet, die Grundlage für die Erkenntnis bietet, daß Geschäfte mit Naked Warrants überwiegend Börsentermingeschäfte im Sinne des Börsengesetzes sind. Hingegen zählen Geschäfte mit Aktienoptionsscheinen, die zusammen mit einer Optionsanleihe gemäß 221 Abs. 1 AktG emittiert werden, zu den Kassageschäften. Aus Sicht des Anlegerschutzes knüpft hieran die kritische Untersuchung von Inhalt und Umfang der für Anlagevermittler und -berater bei solchen Geschäften bestehenden Aufklärungspflichten. Die Mindestanforderungen an die insoweit bestehenden Aufklärungspflichten werden vom Autor bestimmt.
Aus dem Inhalt: Kategorisierung der an den deutschen Wertpapierbörsen gehandelten Finanzinstrumente - Derivate - Unverbriefte Optionen - Optionsscheine - Warrants - Rechtsnatur des Börsentermingeschäfts sowie des Optionsscheingeschäfts - Lehre vom Typus - Anlegerschutz - Aufklärungs- und Beratungspflichten - Formerfordernisse.