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Jakob Wassermann

Ein Schriftsteller im Urteil seiner Zeitgenossen

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Martin Neubauer

Den einen war er der «Weltstar des Romans», andere sahen seine Bücher als publikumswirksam kompilierte Sammlungen von Trivialitäten: Jakob Wassermann, ein zu Lebzeiten heftig umstrittener, heute fast vergessener Autor. Dieser Band untersucht Tendenzen und Argumentationsstrategien zeitgenössischer Urteile: Literaturgeschichten, Briefe, Essays, Kritiken aus Zeitungen und Zeitschriften. Nicht nur prominente Stimmen kommen dabei zu Wort; auch Aussagen unbekannter Kritiker werden wiedergegeben und kommentiert. Dadurch ergibt sich nicht nur ein vielfältig beleuchtetes Bild von Dichter und Werk, sondern auch eine lebendige Bestandsaufnahme der deutschen Literaturkritik zwischen wilhelminischer und faschistischer Ära.
Aus dem Inhalt: Fleiß und Inspiration - Entwicklung und Wirkung - Kritiken zu einzelnen Werken - Erlösung - Jüdisches Erbe und doppelte Identität - Deutschnationale Kritik - Vorbilder - Freundschaften (Hugo von Hofmannsthal, Thomas und Heinrich Mann, Alfred Döblin u.a.) - Krise des Romans.