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Prinzenerziehung in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts

Zum Bildungsverhalten des preußisch-deutschen Hofes im gesellschaftlichen Wandel

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Yvonne Wagner

Diese Studie ist ein Beitrag zur Geschichte der preußisch-deutschen Thronfolgererziehung am Beispiel Kaiser Wilhelms II. Vor dem Hintergrund des Spannungsverhältnisses zwischen überkommener preußischer Adelserziehung und moderner bürgerlich-wissenschaftlicher Welt geht es um den Lösungsversuch, den der Prinzenerzieher Georg Hinzpeter in Absprache mit dem prinzlichen Elternpaar Friedrich Wilhelm und Victoria und seinen eigenen Vorstellungen unternahm. Der preußische Prinz Wilhelm, der zum deutschen Kaiser erzogen werden sollte, durchlief ein bürgerlich-fortschrittliches Erziehungsprogramm, ohne dabei auf wichtige Komponenten der traditionellen Adelserziehung verzichten zu müssen.
Aus dem Inhalt: Forschungsstand - Fragestellung: adelig und bürgerlich - Friedrich III. Erziehungsmethoden, Studium in Bonn - Wilhelm II. Schulbesuch in Kassel, Einführung in die Staatsgeschäfte - Gesamtresümee (erziehungshistorische Einordnung).