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«Maître de l'heure»- Die Rezeption Paul Bourgets in der deutschsprachigen Literatur um 1890

Hermann Bahr, Hugo von Hofmannsthal, Leopold von Andrian, Heinrich Mann, Thomas Mann und Friedrich Nietzsche

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Joëlle Stoupy

Paul Bourget (1852-1935), französischer Lyriker, Essayist und Romancier des Fin de siècle ist zweifellos einer der einflußreichsten Wegbereiter für die deutschsprachige Literatur der Jahrhundertwende. In diesem Buch wird erstmals eine umfassende Darstellung seiner Rezeption im deutschsprachigen Raum unternommen. Die produktive Aneignung und Verarbeitung Bourgetscher Motive und Tendenzen wird im Werk so bedeutender Autoren wie Hugo von Hofmannsthal, Friedrich Nietzsche, Heinrich und Thomas Mann nachgewiesen und analysiert. Die Analyse zeigt, wie stark die Begegnung mit dem Werk Paul Bourgets zur Selbstfindung der deutschsprachigen Autoren und zur Herausbildung einer neuen, den Naturalismus überwindenden Ästhetik beigetragen hat.
Aus dem Inhalt: Deutschsprachige Literatur der Jahrhundertwende - Überwindung des Naturalismus - Ästhetizismus - Décadence - Lebensdilettantismus - Décadence-Psychologie - Kosmopolitismus - Neue Kritik - Fin de siècle - Ästhetisierendes Künstlertum.