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Nationalsozialismus und Verantwortung der christlichen Literatur

Zur Poetologie des Zwischen-den-Zeilen-Schreibens der christlichen Dichter in der Inneren Emigration 1933-1945

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Tea-Wha Chu

Schon seit geraumer Zeit läßt sich feststellen, daß die Literatur der Inneren Emigration trotz ihres leidensvollen Beitrages zur deutschen Geistesgeschichte von den Hauptströmungen der germanistischen Forschung eher gemieden wird. Während die Literatur des Exils immer wieder großes Interesse auf sich zog, kann man die Literatur der Inneren Emigration schon fast als unpopulär bezeichnen. Gerade die zum Christentum tendierende Dichtung in dieser Epoche, die durch den Glauben auf der Seite der oppositionellen Christen stand, wurde außer acht gelassen, sodaß eine Forschungslücke entstand. Diese Studie versucht, die dichterischen Produkte aus dieser Epoche «Zwischen den Zeilen zu lesen» (W. Bergengruen) und ihre poetischen Ziele freizulegen.
Aus dem Inhalt: Vermittlung der christlichen Literatur - Literaturtheologische Konzeption - Religiosität als eine Lebensform der Inneren Emigration - Das christliche Ethos als Mitte der Beweggründe der geistigen Opposition und des literarischen Widerstandes.