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Pflegebedürftigkeit als Gegenstand ökonomischer Sicherungspolitik

Finanz- und ordnungspolitische Aspekte einer gesetzlichen Absicherung des Pflegerisikos

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Heinrich Garg

Vor dem Hintergrund einer sich umkehrenden Bevölkerungspyramide verschärft die Pflegesozialversicherung lediglich demographisch bedingte Finanzierungsprobleme bereits bestehender Sozialversicherungszweige und beschleunigt damit die Akzeptanzminderung des etablierten Systems der Sozialen Sicherung. Schwerstpflegebedürftige werden jedoch auch weiterhin auf die Sozialhilfe angewiesen sein. Auf der Grundlage umfangreicher empirischer Analysen der «Kosten der Pflege» wird in dieser Arbeit die umlagefinanzierte Pflegesozialversicherung der privatrechtlich organisierten, kapitalgedeckten Absicherungsvariante unter allokativen, distributiven sowie ordnungspolitischen Aspekten gegenübergestellt. Die Diskussion kommt zu dem Schluß, daß der Weg zur sozialen Sicherung der Bevölkerung langfristig nur über «Sicherung der Sozialen Sicherung» führen kann.
Aus dem Inhalt: Modellrechnung pflegebedingter Kosten für den stationären und ambulanten Sektor - Entwicklung pflegebedingter Kosten bis 2050 - Allokative, distributive und ordnungspolitische Aspekte einer «Pflegeversicherung» - Sicherungsniveau der Pflegesozialversicherung.