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«... ein Meinungslabyrinth, in welchem alle, alle herumirren...»- Intertextualität und Metasprache

als Robert Walsers Beitrag zur Moderne

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Ulf Bleckmann

Robert Walsers Werk, besonders das der Berner Jahre 1921-1933, ist beinahe immer auch auf einer sprachreflektorischen Ebene zu lesen. Die vorliegende Arbeit versucht mit einem textlinguistischen Instrumentarium, ergänzt durch Methoden der Intertextualitätsforschung, diese wesentliche Sinndimension zu vermessen, um auf diese Weise Walsers Ort in der sprachkritischen Moderne zu bestimmen.
Aus dem Inhalt: Zwei Arten sprachreflektierender Dichtung - Semiotisierung von Geschehnissen und Handlungen - Walsers sprachlicher Vitalismus - Gattungsreflexion im Werk Walsers - Sprachliche und stilistische Normen - Walsers Dichtung und die bildende Kunst, der Film sowie der Rundfunk.